St. Peter-Ording

Das Seebad Sankt Peter-Ording (SPO – nordfriesisch St. Peter-Urdem) ist eine Gemeinde im Kreis Nordfriesland in Schleswig-Holstein. Charakteristisch für SPO ist der weitläufige Strand, der sich auf eine Länge von bis zu zwölf Kilometern und auf bis zu zwei Kilometer Breite erstreckt. Der weitläufige Strand ist durch die küstennahe Anlandung zweier Sandbänke entstanden. Der erste der charakteristischen Pfahlbauten auf dem Strand wurde 1911 errichtet und nannte sich „Giftbude“, weil es dort wat gift („etwas gibt“).

Vier Ortsteile – Böhl, Dorf, Bad und Ording – reihen sich in St. Peter-Ording aneinander. Im Süden liegt mit St. Peter-Böhl der ruhigste Ortsteil mit breitem Strand und flachem Wasser. Zwischen dem Ort und dem Strand hat sich eine Salzwiesenlandschaft mit zahlreichen kleinen Tümpeln und Pfützen ausgebildet. Nördlich von Böhl liegt der älteste Ortsteil Dorf mit hübschen Reetdachhäusern, kleinen Läden, Cafés und Restaurants. Der Strandabschnitt ist hier u.a. über einen Fußweg durch die Dünen zu erreichen. Im mittleren Küstenabschnitt schließt sich vor dem folgenden Ortsteil Bad ein Dünengürtel an, der, untypisch für diesen Landstrich, nachträglich bewaldet wurde. In dem belebten Ortsteil gibt es viele Geschäfte und Cafés. Hinter den Dünen führt eine 1.095 Meter lange Seebrücke über die Salzwiesen bis zum Strand mit den Pfahlbauten. Bad ist das Zentrum des Kurbetriebs; mehrere Kurkliniken haben hier ihren Sitz. Der Strand von St. Peter-Bad geht über in den von Ording, dem vierten Ortsteil. Hier besteht wie auch in Böhl die Möglichkeit direkt am Strand zu parken, was bei einer Strandbreite von bis zu zwei Kilometern nicht zu verachten ist.

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