Sylt

Sylt (dänisch Sild, friesisch Söl) ist mit 99,14 km² die größte nordfriesische und nach Rügen, Usedom und Fehmarn die viertgrößte Insel Deutschlands. Sie erstreckt sich in Nord-Süd-Richtung vor der Nordseeküste Schleswig-Holsteins und Dänemarks. Bekannt ist die nördlichste deutsche Insel vor allem für ihre Kurorte Westerland, Kampen und Wenningstedt, und für den circa 40 Kilometer langen Weststrand. Die Insel liegt zwischen 9 und 16 Kilometer vor der Küste des Festlands, mit dem sie seit 1927 über den 11 Kilometer langen Hindenburgdamm verbunden ist. Südöstlich von Sylt befinden sich die Inseln Amrum und Föhr, nördlich liegt die dänische Insel Rømø. In der Nähe der Sylter Nordspitze liegt die Insel Uthörn.

Sylt erstreckt sich über 38,0 Kilometer in Nord-Süd-Richtung und ist im Norden, am Königshafen bei List auf Sylt, nur etwa 320 Meter breit. An ihrer breitesten Stelle, von Westerland im Westen bis zur Nössespitze bei Morsum im Osten, misst sie 12,6 Kilometer. Der südliche Teil der Insel ist ebenfalls schmal. An der West- und Nordwestseite Sylts erstreckt sich ein knapp 40 Kilometer langer Sandstrand, zur Ostseite liegt das Wattenmeer, das zum Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer gehört und bei Niedrigwasser weitgehend trocken fällt.

Der Tourismus ist bereits seit über 100 Jahren auf Sylt von erheblicher Bedeutung, seit Westerland 1855 zum Seebad wurde. Um 1960 erlebte der Tourismus einen erheblichen Aufschwung; der Massentourismus hielt Einzug. Seit einigen Jahren ist Sylt sogar regelrecht von Touristen, insbesondere Tagestouristen überschwemmt. Die u.E. an sich schönste und abwechslungsreichste Insel Deutschlands hat dadurch viel von ihrem Reiz verloren.

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